Bisherige Anlagen

HO-Testanlage

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Da der Platz für eine Modellbahnanlage bei mir zu Hause leider begrenzt ist und ich mich zu Beginn erst einmal in das „rautenhaus digital“ System in Verbindung mit dem TrainController einarbeiten wollte, entstand die Idee zum Bau einer HO-Testanlage. Die Testanlage soll grundsätzlich zum Testen und Ausprobieren der verbauten „rautenhaus digital“ Komponenten im Zusammenspiel mit meinen Lokomotiven (mit DCC, SX1 und SX2 Lokdecodern verschiedener Hersteller) dienen. Bewusst wurde auf die Gestaltung von Landschaft verzichtet. Bei meiner HO-Testanlage steht die Technik im Vordergrund!

Hier ist die Testanlage im Automatikbetrieb mit dem TrainController zu sehen

Nach mehrmaligen Überlegungen habe ich mich für folgenden Gleisplan entschieden: Ein Oval mit zwei Stumpfgleisen, einer doppelgleisigen Ausfahrt und einem separaten Programmiergleis. Die HO-Testanlage hat eine Größe von ca. 180 cm x 100 cm und passt somit beispielweise hervorragend unter ein Bett. Der Rahmen wurde aus Leimholz in Spantenbauweise angefertigt, damit die Testanlage in ihrer Größe aus Gewichtsgründen jederzeit transportabel bleibt.

Das verwendete Gleismaterial Roco GeoLine Gleis wurde verbaut, da ich dieses bereits vor Baubeginn besaß und somit mein Budget schonte. Die Gleise wurden mittels kleiner Schrauben auf der Anlagenplatte befestigt. Auf eine Geräuschdämmung wurde hier bewusst verzichtet.

Die „rautenhaus digital“ Komponenten RMX7950USB (Multiprotokoll-Zentraleinheit), SLX808N (8-fach Funktionsdecoder) zum Schalten von Weichen, SLX818N (8-fach Besetztmelder) und  SLX813N (Lichtsignaldecoder) wurden auf der Anlagenplatte montiert. Die elektromagnetischen Weichenantriebe wurden an den SLX808N (Funktionsdecoder) angeschlossen und der Funktionsdecoder in diesem Fall auf „Impulsausgang“ programmiert, da der SLX808N auch weitere Möglichkeiten bietet. Die Gleisgeometrie wurde zusätzlich in Gleisabschnitte aufgeteilt und diese jeweils an einen Anschluss eines SLX818N (Besetztmelder) angeschlossen. Auf die Besetztzustände in den einzelnen Gleisabschnitten wird dann der TrainController im Automatikbetrieb entsprechend reagieren.

Die Erbert-Lichtsignale wurden an den SLX813N (Lichtsignaldecoder) angeschlossen. Werden die Signalbilder geschaltet, so ist dem Vorbild entsprechend eine Dunkeltastung erkennbar. Weitere Lichteffekte, zum Beispiel Blinklichtschaltung (Andreaskreuze am Bahnübergang), wurden realisiert.

Nach dem Anlagenbau geht es nun an die Arbeit mit dem TrainController: Gleisbild zeichnen, Adressen der Weichen, Belegtmelder und der Signale in das Steuerungsprogramm eingeben, anschließend im „Fahrdienstleiter“ des Programms einen Blockplan zeichnen, entsprechend die Blöcke im Gleisbild zuordnen, dann Fahrstraßen und Zugfahrten anlegen und viele „Spielereien“ mehr… Wem das Ganze zu kompliziert erscheint kann auch die „Auto-Train“ Funktion im TrainController nutzen! Doch wer als Modellbahner die Abläufe und Bedingungen im Steuerungsprogramm besser verstehen und nachvollziehen möchte, der nimmt sich mehr Zeit und arbeitet sich in das Steuerungsprogramm ein.
Tipp: Hilfe zu verschiedenen Themen gibt es im Freiwald-Forum.

Abschließend kann ich sagen, dass sich der Bau dieser kleinen Anlage sehr gelohnt hat. Ich konnte mich hervorragend in das „rautenhaus digital“ System einarbeiten und mich mit der Digitaltechnik vertraut machen. Im Zusammenspiel mit dem TrainController kann man fast alles an dieser Anlage ausprobieren!

Bisherige Anlagen

Meine erste Modelleisenbahn „Bahnhof Minihausen“

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In diesem Beitrag möchte ich meine erste HO-Modelleisenbahnanlage mit dem Bahnhof „Minihausen“ vorstellen: Diese Modellbahnanlage bekamen meine Schwester und ich als Kinder zu Weihnachten von meinem Vater geschenkt. Anfänglich gab es nur den Bahnhof, der in drei Segmente aufgeteilt war, aber mit der Möglichkeit, von zwei andockbaren Rampen im Kreis über frei verlegte Gleise auf dem Fußboden fahren zu können. Dies machte uns als Kinder sehr viel Spaß, der Spieleffekt war riesig und ließ uns nicht mehr so schnell von der Modellbahn los. Besonders das Stellen der Weichen und Signale durch Handstellhebel mittels Gestänge fanden wir damals sehr spannend. Von Beginn an wurden die Lokomotiven mit einer digitalen Mehrzugsteuerung, aus einer Roco-Startpackung (Lokmaus1, später Lokmaus2) stammend, gefahren. Waren zwei oder mehr Lokführer unterwegs, so mussten vorab Absprachen erfolgen, um Unfälle im Fahrbetrieb zu verhindern, denn weitere Sicherungsmaßnahmen gab es (noch) nicht. Dies förderte seinerzeit die Kommunikation zwischen den Lokführern untereinander und bereitete den Teilnehmern viel Spaß und verlangte so manche Diskussion darüber, wer nun als erster mit „seinem Zug“ losfahren durfte!

Im Laufe der Jahre wurden die bestehenden Segmente Stück für Stück erweitert und verfeinert. Wir hatten damit begonnen, auf der einen Seite der Anlage eine Gleiswendel mit einem weiterführenden Schattenbahnhof (der unter dem Bahnhof „Minihausen“ entlang führte) zu bauen. Anschließend reichte der kleine einständige Lokschuppen nicht mehr aus und wurde durch einen Anbau mit einem zweiständigen Lokschuppen ersetzt. Die Technik wurde modernisiert: Weichen bekamen elektromagnetische Antriebe, beide Lokschuppentore konnten mit Hilfe von Antrieben bewegt werden und die Straßen- und Häuserbeleuchtung der Modellbahnanlage wurde modifiziert. Später kamen auch noch Formsignale zum Einsatz. Abschließend kamen eine zweite Gleiswendel und zwei gerade Strecken-Segmente (mit Eisenträgerbrücke über einen kleinen Fluss mit Wald und Rapsfelder) dazu, um platzmäßig das Modellbahnzimmer richtig auszunutzen. Von nun an waren durchgängige Fahrten mit den Zügen durch die ganze Anlage möglich und durch den vorhandenen Schattenbahnhof konnten nach Belieben unterschiedliche Zuggarnituren zum Einsatz kommen! Nach der Vollendung des letzten Gleiswendel-Segments wurde die Anlage von unserem Vater konsequent und komplett mit dem „rautenhaus digital“ System ausgerüstet. Mit dem TrainController als Steuerungsprogramm konnte abschließend ein Automatikbetrieb auf der Modellbahnanlage ermöglicht werden.

Als absolutes „Highlight“ freuten wir uns darüber sehr, dass im Jahre 2012 der NDR einen Filmbericht über unsere Modellbahnanlage „Minihausen“ anfertigte und diesen Filmbericht inzwischen mehrfach sendete.

Leider können wir aus urheberrechtlichen Gründen diesen Film nicht auf der Internetseite zur Verfügung stellen.

Zur Erinnerung: Unser Vater, Matthias Scheller, sowie Thomas Wellendorf und Gerd Schwarz, Modellbahnfreunde aus Greifswald, waren bei den Filmarbeiten dabei und konnten auch in Interviews im Filmbericht Stellung zu den Fragen und Erfahrungen rund um das Thema Modellbahn nehmen.

Hier nun Bilder der Modellbahnanlage:

Roco (64686) IC Bvmz wird zum Bvmmsz

Roco (64686) Bvmz wird zum Bvmmsz

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Hier möchte ich den Umbauprozess meines Roco Bvmz zu einem Bvmmsz zeigen. Da es ihn zu kaufen gibt, muss ich diesen selbst (um-)bauen. Durch die Begutachtung des Roco Modells und die Recherche am Vorbild ergeben sich folgende Arbeiten, die an diesem Wagen meiner Meinung nach unbedingt zu ändern sind:

  • Die Wagenanschriften am Längsträger
  • Die SIG-Übergänge (Druckertüchtigter Übergang) müssen auf Gummiwulst rückgebaut werden (wie beim Vorbild auch passiert)
  • Ein Abteil wird zum Dienstabteil
  • Ein Abteil wird zum Eltern-Kind-Abteil (nur 4 Sitze)
  • Der Mittelteil wird zum Großraum (Roco bildet Abteile nach, die beim Vorbild aber schon lange nicht mehr existent sind)

Die Sitze für den Großraum-Bereich wurden aus einem Roco Bpmbz gewonnen. Außerdem habe ich für die Stromabnahme bei Roco zwei Drehgestellblenden bestellt (ET. Nr. 125881), sowie geteilte Achsen. Da die ET-Blenden grau sind und mein Modell schwarze Blenden besitzt, wurden die Radschleifer in die originalen Drehgestellblenden eingebaut. Der Tausch geht recht schnell und einfach. Jedoch Vorsicht mit den Kontakthaltern, da diese sehr schnell kaputt gehen können.

Genug der Worte, jetzt gibt es ein paar Bilder:

Hier sieht man die Roco-Grundplatte (Bestuhlung ist schon rausgeklipst). Gut zu sehen ist hier die „falsche“ Nachbildung des Abteilbereiches in der Mitte des Wagens.
Die Evergreen-Polystyrol-Platte wird zurecht geschnitten.
Hier sieht man die neue Bodenplatte für den „neuen“ Großraum fertig eingebaut und der obere Teil des Wagens lässt sich auch problemlos einklipsen in den unteren Wagenteil.
Die neue Bodenplatte für den Großraum
Die richtige Sitzhöhe muss bestimmt werden. Am Ende muss die Grundplatte aus Evergreen-Polystyrol eine Dicke von 2 mm haben.
Hier sieht man schon recht gut die neue Sitzplatz-Aufteilung. Von links nach rechts: Eltern-Kind-Abteil, normales Abteil, normales Abteil, Großraum, normales Abteil, Dienstabteil.

Die Sitze sind ab Werk immer miteinander verbunden und das sieht doch recht bescheiden aus. Daher habe ich diese Verbindungen weggeschnitten. Am Ende müssen die Sitze an den Schnittkanten noch zurechtgefeilt werden. So können die Sitze besser und vor allem gerade auf der Grundplatte stehen und am Ende einfacher eingeklebt werden.

Weitere Bilder und Berichte über den Verlauf des Umbaus folgen in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten…

Roco (64687) IC ARkimbz

Roco (64687) IC ARkimbz

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Es hat sich wieder ein wenig am Bordbistro getan, darüber möchte ich heute berichten und die letzten Arbeiten, die ich noch getätigt habe, nachtragen.

Nach dem die Fahrgäste verteilt wurden, mussten diese passendes Essen, Getränke und Zeitschriften bekommen. Essen und Getränke habe ich durch ein Preiser Geschirr-Set organisiert. Diese mussten einfach nur farblich bearbeitet werden. Die Flaschen und Gläser habe ich mit Tauchlack farblich behandelt. Die Zeitungen, Speisekarten und Plakate wurden auf normales Druckerpapier gedruckt, vorher natürlich passend bearbeitet und in der Größe angepasst.

Genug der Worte, nun ein paar Fotos von den Arbeiten:

Der Blick auf die Küche. Es gibt nicht nur Kuchen und Brezeln, sondern auch Kaffee im Angebot!
Vorderer Bistrobereich: Die Küche sieht noch recht leer aus…
Bistro
Abteilbereich

Nachdem ich mit diesen Arbeiten fertig war, fiel mir auf, dass ich im vorderen Teil des Bistros einen Stehtisch vergessen hatte. Roco bildet diesen erst gar nicht nach!

Also habe ich mir eine Evergreen-Platte gekauft. (Stärke von 0,5 mm) Diese lässt sich hervorragend mit einem scharfen Skalpell bearbeiten und in die gewünschte Form bringen. Anschließend habe ich die Ecken rund gefeilt und zurecht geschliffen.

So sieht es im Rohzustand aus.

Anschließend wurde der Tisch natürlich noch farblich behandelt (granit). Diese ist mir leider nicht ganz so gut gelungen wie bei den anderen Tischen. Aber vielleicht ist es ja eine „neue“ Tischplatte 😉 So sehr fällt der Unterschied nicht auf 🙂

Der Stehtisch in angemaltem Zustand
Der Stehtisch im fertig eingeklebten Zustand

Nach Abschluss dieser kleinen Arbeit, habe ich mich dann den Handläufen in den Gängen gewidmet. Nachgestellt wurden diese mit Sommerfeld-Oberleitungsdraht, der  grau angestrichen wird. Anschließend wird dieser hinter das jeweilige Fenster geklebt.

Hier sieht man den fertig eingeklebten Zustand. Die Klebepunkte sind dabei links und rechts am Ende des Drahtes, damit man keinen Kleber sieht.
Hier zu sehen im linken und rechten Fenster. Die zwei Fenster dazwischen besitzen auch im Vorbild keinen Handlauf.
Hier in den zwei Fenstern rechts zu sehen.

Nun ist der Wagen für meine Begriffe fertig für den Einsatz. Es fehlt nur noch eine Innenbeleuchtung, die ich demnächst einbauen bzw. ergänzen möchte. Dazu müssen die Achsen getauscht werden. Der Wagen ist zwar schon für die Stromabnahme (Abnahme erfolgt über die Achslager) ab Werk vorbereitet, allerdings wurden die falschen Achsen dazu verbaut (einseitig isolierte Achse).

Ich werde mir also geteilte Achsen von Roco (RP25) bestellen müssen und warten, dass E-Modell bald die Abteilbeleuchtungsplatine mit DCC-Decoder rausbringt.

Deshalb werden die Drehgestelle von mir erst zum Schluss zugerüstet.

Das WC am Wagenende erhielt durch Teflonband eine Milchglas-Verglasung. Das Dienstabteil hat Vorhänge bekommen und Schreibtisch sowie Stuhl wurden farblich abgesetzt.

 

Roco (64687) IC ARkimbz

Roco (64687) IC ARkimbz

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Kleiner Nachtrag zum Beitrag vom 20.09.2017.

Der Wagen wurde erfolgreich bevölkert und die Werbung bzw. Speisen-Auswahl wurde auch schon aufgehängt.

Blick in den Bistrobereich
Blick auf die Küche mit Werbung/Speisekarte
Bevölkerter Abteilbereich
Hier ist die Werbung noch mal gut zu sehen

 

Blick auf die Küche.

Nun fehlen nur noch die Getränke und Speisen auf den Tischen und die Küche braucht natürlich auch noch einen Mitarbeiter und Geschirr etc. Dann kann das Modell endlich wieder zusammen gesetzt werden. Bzw. muss noch auf die Beleuchtung warten.

Roco (64687) IC ARkimbz

Roco (64687) IC ARkimbz

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Ich möchte heute den aktuellen Zwischenstand präsentieren:

In der Küche im unteren Bereich der Arbeitsplatte und am Ende der Küche musste entsprechend des Vorbilds, Mint Grüne Farbe aufgetragen werden. Im Bereich der Ausstiegstüren und zum Eingang des Bistro wurde dem Vorbild entsprechend Rosa gestrichen.

Der Küchenbereich nun von Innen und Außen fertig gestaltet.

Die Weißen Tische können natürlich nicht so bleiben wie sie sind. Hier habe ich Braune Farbe zusammen gemischt und versucht sie so aufgetragen, dass man ein wenig Holzstruktur erkennen kann.

Die (Weißen) Tische wurden bemalt.

Die Sitze brauchten auch ein wenig Farbe. Im Vorbild sind die Sitze ähnlich Anthrazit Farbig wie der Fußboden. Daher habe ich vorsichtig alle Kanten und Rückseiten in Anthrazit gestrichen und die Armlehnen etwas abgesetzt. Mit dem Ergebnis (Siehe dazu auch die letzten drei Bilder)bin ich sehr zufrieden.

Die Sitze wurden von hinten und an den Seiten entsprechend des Vorbildes farblich gestrichen.
Vorläufiges Endergebnis des Abteilbereiches.
Vorläufiges Endergebnis des Bistro-bereiches

In den nächsten Wochen möchte ich anfangen das Bistro mit Geschirr einzurichten und mit Preiser Figuren zu „bevölkern“.

Roco (64687) IC ARkimbz

Roco (64687) IC ARkimbz

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Ich habe das schlechte Wetter der letzten Tage ein wenig ausgenutzt und an meinem Projekt ein wenig weiter gearbeitet. Erst mal musste ich noch zwei Wände im Küchenbereich „einziehen“ und der Küchenbereich brauchte noch eine Mintgrüne Farbe die dem Original so gut es geht entspricht. Die Wände habe ich aus einem etwas dickerem weißen Karton zurechtgeschnitten. Diese findet sich am Original und bald in meinem Modell, an den Unterschränken und an der Rückwand der Küche wieder.

Meine Mintgrüne Farbe aus den Matten-Farben Weiß, Blau und Gelb. Unten Rechts sieht man die gestrichene neue „Wand“ die ich später noch einkleben werde.
Hier sieht man die Mintgrüne Farbe unter der Küchen-Arbeitsfläche
Hier sieht man die Mintgrüne Farbe unter der Küchen-Arbeitsfläche. Die Silberfarbene Wand habe ich schon vor ein paar Wochen montiert.

Ansonsten habe mussten noch kleine Korrekturen ausgeführt. Vor allem die weißen Streifen zwischen den Sitzbänken habe ich noch ein mal neu gestaltet. Mir gefiel das mit dem Pinsel gemalte nicht so recht, vor allem weil man den Pinsel doch nicht so super geschwungen bekommt. Daher habe ich mir einen Weißen Edding gekauft und die Sitzflächen komplett Blau gestrichen. Nach dem die Farbe getrocknet war, mit dem Edding eine schöne Weiße Linie zwischen Sitzauflage und Lehne aufgetragen. Nun sieht es Optisch wie aus einem Guss aus und die abstände sind überall die selben.

Hier sieht man das zwischenzeitliche Ergebnis
Fertige Korrektur

Bald kann der Küchenbereich also vollständig eingerichtet werden mit Tellern, Gläsern und was noch so dazu gehört.

Aktuelle Anlagenplanung

Das Bahnbetriebswerk

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Eine H0-Anlage von Matthias Scheller

Die Idee ein Bahnbetriebswerk (BW) im H0-Maßstab 1:87 auf einer Fläche von 2,0 m x 0,80 m zu planen und zu bauen entstand im Herbst 2015. Der Anlagenbau startete im Frühjahr 2016 und ist bis auf die endgültige Landschaftsgestaltung, die bis Herbst 2017 abgeschlossen sein soll, fertig gestellt. Das verbaute Gleissystem Code 75 Finescale stammt von der Firma PECO. Die Drehscheibe von der Firma Fleischmann.

Die dargestellte Epoche bewegt sich in den 50er bis 70er Jahren. Diese Epoche bietet eine sehr interessante Darstellung der Lokbehandlungsanlagen, der Betriebsabläufe für Dampflokomotiven, aber auch im Mischbetrieb mit Dieselfahrzeugen. Als eigenständige BW-Anlage soll dieses Segment später an eine größere, stationäre Modellbahnanlage angedockt werden, damit sie im erweiterten Anlagenbetrieb eingebunden werden kann und bei Bedarf als Kleinanlage auf MOBA- Ausstellungen zum Einsatz kommen kann.

Das dargestellte Bahnbetriebswerk beschränkt sich in der Ausstattung auf die minimal notwendigen Behandlungsanlagen, da es spezifisch als Einsatz-Bahnbetriebswerk dienen soll: Untersuchungsgruben, Entschlackungsgrube, Wasserkran, Bekohlungsanlage, Besandungsanlage, und zusätzlich für Dieselfahrzeuge ist eine Dieseltankstelle vorhanden. Für die Unterbringung der Lokomotiven stehen drei Lokschuppen und mehrere Außenabstellgleise zur Verfügung, die über eine Drehscheibe von den Lokomotiven angefahren werden können. Bei der technischen Ausstattung und Umsetzung wurde viel Wert auf Bewegungsmodelle gesetzt, die mit Hilfe u.a. von Servos angetrieben werden: Lokschuppentore, Wasserkran und ein Kohlebansen mit Fuchs-Bagger für die Hilfsbekohlung von Dampflokomotiven. Die Beleuchtung der Straßenlampen, Gittermastlampen, der Innenbeleuchtungen der Gebäude und der Radfahrer und Wärter (Preiser-Figuren) werden effektvoll mit LEDs in Szene gesetzt. Die Bewegung auf der Straße wird auf Basis des Faller Car Systems mit dem DC-Car® System von Claus Ilchmann umgesetzt. In der Fahrbahn unsichtbar eingebaute Sensoren dienen dazu, dass die Bewegungen und Positionen der Straßenfahrzeuge über den PC überwacht und gesteuert werden können. Infrarot LEDs, die an den Straßenrändern positioniert sind, senden entsprechende Fahr- bzw. Funktionsbefehle des PC`s an die Straßenfahrzeuge. Die vollautomatisier-ten Abläufe sind mit den Digitalkomponenten der Firma rautenhaus digital® und mit Hilfe des Steuerungsprogramms TrainController™ 8.0 Gold in der Um-setzung erfolgt.

In der Gesamtwirkung bietet die BW-Anlage dem Betrachter nicht nur Bewegung auf der Schiene und der Straße, sondern auch in viele kleine Szenen.

Rechtlicher Hinweis: Die Anlagenbeschreibung und alle gezeigten Bildaufnahmen in diesem Dokument unterliegen dem Urheberrecht! Eine Veröffentlichung und Vervielfältigung ist nur nach vorheriger Genehmigung möglich!

Umbauberichte

A.C.M.E. (52339) IC Bpmbz

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Vor einer Weile habe ich den Bpmbz von A.C.M.E. mit einer LED-Innenbeleuchtung von E-Modell (31029) ausgestattet und an einer Seite die Schlusslichtattrappen gegen LED´s getauscht. Die Innenbeleuchtungsplatine von E-Modell besitzt ab Werk einen DCC-Decoder und hat einen Leuchtstoffröhreneffekt. Zum Abschluss kamen natürlich noch ein paar Fahrgäste von Preiser dazu.

Zunächst einmal ist es gar nicht so einfach, solch einen Wagen zu öffnen. Der Beipackzettel verrät darüber nichts. So musste ich erst einmal probieren und habe eine recht gute Lösung gefunden (s. Bild). Die Zahnstocher müssen vorsichtig zwischen Wagenkasten und Gehäuse mit Fensterband geschoben werden. Da man sonst den Wagen nicht öffnen kann.

Wichtig: Der Zahnstocher muss unbedingt zwischen den Wagenkasten und dem Gehäuse + Fensterband!
Hier sind nun alle Zahnstocher reingesteckt, um das Gehäuse vom Wagenkasten zu trennen.
Am Ende kann man das Gehäuse vorsichtig vom Wagenkasten trennen.

Als der Wagen nun geöffnet war, wurden die Attrappenschlusslichter mit einem spitzen und scharfen Cuttermesser vorsichtig entfernt. Danach kleine Löcher für den Lackdraht gebohrt, LED´s (SMD LED super flach rot mit der Conrad-Artikelnummer 181506) verkabelt und anschließend vorsichtig eingeklebt. Ein Vorwiderstand ist nicht von Nöten da auf der E-Modell-Beleuchtungsplatine einer verbaut ist.

Anschluss der LED Zugschlussbeleuchtung

Der Wagen besitzt an jedem Drehgestell ab Werk schon eine einseitige Stromabnahme, sodass ich hier nur noch Kabellitzen anlöten und diese zur Platine leiten musste.

Stromabnahme Bpmbz

Als Stützkondensator habe ich mich für einen 5,5V Goldcap Elko mit 0,33F (Conrad-Artikelnummer 422086) entschieden. Dieser ist so klein, dass er in jede Toilette 😉 passt und trotzdem eine ordentliche Leistung besitzt. Allerdings muss dieser vor dem Programmieren der Lichtleiste abgelötet werden, da er sonst das Lesen und Schreiben der CV´s stört.

Goldcap und Verdrahtung.

Anschließend wurden noch Fahrgäste eingeklebt.

Bei den Fahrgästen ist weniger oftmals mehr!

Hier ein Video vom fertigen Bpmbz-Umbau zum Zeigen der Lichtfunktionen.

Ich hoffe, dieser kleine Bericht gefällt Ihnen und hilft dem einen oder anderen weiter.

Allerdings übernehme ich keine Haftung!

 

Roco (64687) IC ARkimbz

Roco (64687) IC ARkimbz

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Ich habe mir vor ein paar Monaten von Roco ein IC-Bordbistro zugelegt. Leider ist die Inneneinrichtung ab Werk sehr einfarbig und überhaupt nicht stimmig zum Original. Darüber hinaus habe ich ein paar IC-Wagen von A.C.M.E in denen die Inneneinrichtung weitaus besser vom Hersteller nachgebildet wurde.

Daraufhin habe ich erst einmal Vorbild-Recherche betrieben und geschaut, wie es im Original denn aussieht in solchen Wagen. Anbei ein paar Bilder:

Bistrobereich
Ansicht der 1. Klasse (Großraum)
Gang zu den 1. Klasse-Abteilen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So habe ich mich der Sache angenommen und die Inneneinrichtung erst in einem anthrazit matt von Revell (34109) neu lackiert. Ich denke, dass diese Farbe dem Originalboden sehr nahe kommt und stimmig wirkt.

Danach wurden alle Wände, die Sitzbänke im Bistro sowie die Tische und Stehtische weißmatt und die Küche innen silber und außen blau gestrichen.

Als die Farben trocken waren, wurden im Bistro die Sitzpolster blau angemalt und die Tische in einem Granitfarbton gestrichen. Am Ende wurden die Zierstreifen der Tische und Bänke mit einem Edding 780 creative mit der Stärke 0,8 aufgebracht.

So ist der momentane Zustand des Bistros.
So ist der momentane Zustand des Bistros.
In der 1. Klasse: Dort muss noch einiges nachgearbeitet werden, da ich den Boden zuvor nicht ausreichend abgeklebt hatte und Farbe daher auf den Boden gelaufen war…
In der 1. Klasse: Dort muss noch einiges nachgearbeitet werden, da ich den Boden zuvor nicht ausreichend abgeklebt hatte und Farbe daher auf den Boden gelaufen war…